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Woran sind Gefahrstoffe zu erkennen?

Im Handel erhältliche Gefahrstoffe sind grundsätzlich durch Gefahrensymbole oder Gefahrenpiktogramme gekennzeichnet. Die früheren Gefahrensymbole sind quadratisch, orangefarben und basierten auf der europäischen Stoffrichtlinie (RL 67/548/EWG), die am 01.06.2015 aufgehoben wurde; die Piktogramme sind rot umrandete, auf der Spitze stehende weiße Rhomben, die jeweils eine markante Darstellung aufweisen, die in der CLP-Verordnung als verbindliche Markierung vorgeschrieben sind.

Es gibt aber auch einige Gefahrstoffe, die weder Symbol noch Piktogramm tragen; einige davon sind durch einen verbalen Hinweis auf die Gefahrstoffeigenschaft erkennbar, z. B. früher durch einen R-Satz, heute durch einen H-Satz. Aber leider gibt es auch solche, die keinerlei Kennzeichnung haben, so dass die Identifikation nur über das Sicherheitsdatenblatt möglich ist.

Außerdem muss man wissen, dass Gefahrstoffe auch bei Tätigkeiten freigesetzt werden oder entstehen können, auch dann, wenn kein Gefahrstoff eingesetzt worden ist, z. B. Schleifstaub oder Schweißrauch.

Die Symbole werden in den nächsten Jahren komplett verschwinden, spätestens wenn am 01.06.2017 die letzten Übergangsfrist der CLP-Verordnung zur Verwendung der alten Kennzeichnungen bei vor dem 01.06.2015 erstmals in Verkehr gebrachten Stoffen abgelaufen ist.

 

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