Aktuelles

CLP-Gefahrenhinweise (H-Sätze)

Die Gefahrenhinweise der CLP-Verordnung sind Bestandteil der Kennzeichnung von Gefahrstoffen. Sie werden auch als H-Sätze bezeichnet, abgleitet vom englischen Begriff "hazardous statements" und entsprechen vom Prinzip her den bisherigen Risikohinweisen (R-Sätzen) der seit dem 01.06.2015 ungültigen Stoff- bzw. Zubereitungsrichtlinie. Sie sind im Anhang III der CLP-Verordnung vorgegeben.

Da, wo Ergänzungen bzw. detailliertere Angaben möglich und erwünscht sind, sind die Passagen durch <Kursivschrift> kenntlich gemacht. Ansonsten dürfen die H-Sätze nur wörtlich so verwendet werden, wie sie vorgegeben sind, da es sich um harmonisierte Texte handelt.

Bei den Gefahrenhinweisen waren zunächst grundsätzlich keine Kombinationen gestattet, wie sie bei den R-Sätzen üblich waren. Erst mit der Verordnung (EU) Nr. 286/2011 wurden die ersten, ebenfalls harmonisierten Kombinationsätze bei den Gesundheitsgefahren vereinbart. Im Gegensatz zu den P-Sätzen müssen die H-Sätze nach wie vor wörtlich so verwendet werden, wie sie im Verordnungstext vorgegeben sind!

In Anlehnung an die Einteilung in Gefahrenklassen, sind die H-Sätze in drei Gruppen unterteilt:
-    Physikalische Gefahren,
-    Gesundheitsgefahren und
-    Umweltgefahren.
Zusätzlich gibt es die europäischen Ergänzungen "Ergänzende Kennzeichnungs­elemente/Informationen über bestimmte Stoffe und Gemische". Die Texte dieser sog. EUH-Sätze sind ebenfalls harmonisiert und müssen wortgleich so verwendet werden, wie sie in der Verordnung vorgegeben sind.

Die herunterladbare Zusammenstellung der H-Sätze entspricht dem Stand der 13. ATP (Stand: 06/2019) .