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Allgemeine Schutzmaßnahmen

Bei jeder Art von Tätigkeit mit Gefahrstoffen – unabhängig von deren Eigenschaften und auch bei allen Tätigkeiten mit geringer Gefährdung – müssen alle Allgemeinen Schutzmaßnahmen (§ 8 GefStoffV) eingehalten werden:
  ●  Gestaltung des Arbeitsplatzes
       
Der Arbeitsplatz muss für die Arbeit geeignet sein und es muss eine geeignete Arbeitsorganisation existieren: Ausreichende
       Größe/Qualität der Arbeitsflächen, Einhaltung von Sauberkeit und Ordnung (Übersichtlichkeit), es muss klar sein, wer was zu sagen hat. 
  ●  Bereitstellung geeigneter Arbeitsmittel
       Beispielsweise Hilfsmittel zum Umfüllen aus großen Behältern und zum Tragen schwerer Lasten, geeignete Arbeitskleidung
       (Kontaminationsvermeidung) etc. 
  ●  Begrenzung der Zahl der Exponierten
       Die Zahl der Exponierten ist auf das notwendige Maß zu beschränken: Arbeitsräume sind keine Aufenthaltsräume, nicht jede Arbeit ist überall
       ausführbar, ggf. sind größere Abstände zwischen den Arbeitsplätzen bei gefährlicheren Arbeiten erforderlich
  ●  Angemessene Hygienemaßnahmen
      
Arbeitsplätze sind regelmäßig zu reinigen, Arbeitskleidung ist zu benutzen und Essen, Trinken etc. im Arbeitsbereich sind nicht gestattet. 
  ●  Sichere Lagerung
       
Gefahrstoffe sind sicher zu lagern (z. B. in verschließbaren Behälter) sowie sicher zu transportieren (auch innerbetrieblich) und
       sachgerecht zu entsorgen
  ●  Begrenzung der Gefahrstoffmenge
       
Sie ist am Arbeitsplatz auf die für die Tätigkeit notwendige Menge zu begrenzen: Arbeitsplätze sind keine geeigneten Aufbewahrungs-
       oder Abstellplätze.

Neben diesen Schutzmaßnahmen sind immer auch die Grundpflichten und je nach der Gefährdung der Tätigkeit ggf. auch die Zusätzlichen Schutzmaßnahmen oder die Besonderen Schutzmaßnahmen einzuhalten.