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Persönliche Schutzausrüstung

Die persönliche Schutzausrüstung nimmt einen verhältnismäßig breiten Raum bei den Grundpflichten ein, auch wenn sie bei der Auswahl der Schutzmaßnahmen erst an letzter Stelle in Betracht gezogen werden darf (STOP-Prinzip).

Im § 7 Abs. 5 GefStoffV werden die Beschäftigten verpflichtet, bereitgestellte PSA solange zu tragen, wie die Gefährdung besteht.

Vom Arbeitgeber wird gleichzeitig gefordert, dass das Tragen von belastender PSA (z. B. Atemschutz) keine Dauermaßnahme sein darf und für jeden Beschäftigten individuell festgelegt werden muss, wie lange die belastende PSA maximal getragen werden darf.

Sind bei Tätigkeiten mit CMR-Stoffen beträchtliche Expositionen durch keine technischen oder organisatorische Maßnahmen zu verhindern, dann muss der Arbeitgeber nach Beratung mit dem Beschäftigten (oder dessen Vertretern) besondere Maßnahmen ergreifen, um die Dauer der Exposition (und damit der Tragezeit der PSA) zu verkürzen, ohne dabei den Schutz der Beschäftigten zu gefährden (§ 10 Abs. 4 GefStoffV).

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, nur solche PSA zu lagern, die intakt und jederzeit sofort einsetzbar ist. Das bedeutet, nach dem Gebrauch von PSA muss diese sofort gereinigt werden, untersucht und geprüft werden, ob sie noch intakt ist. Nur funktionsfähige und gesäuberte PSA darf gelagert werden. Defekte PSA darf nicht gelagert werden, sondern muss entweder entsorgt oder sofort repariert werden.