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Wegweiser TRGS 505 (Zusatzinformation)

Aufgeführte Tätigkeiten

In Nr. 3 der TRGS werden 24 Tätigkeiten mit Blei, anorganischen Bleiverbindungen sowie bleihaltigen Gemischen genannt, bei denen die vorgestellten Regelungen insbesondere zu beachten sind, darunter sind u. a.
  ●  die Be- und Verarbeitung von metallischem Blei in allen Phasen des Produktionsprozesses,
  ●  das Weichlöten mit bleihaltigen Loten,
  ●  Entfernen bleihaltiger Beschichtungen z. B. durch Abbrennen, mittels abrasiver Verfahren (z. B. Bürsten, Schleifen, Strahlen) oder Abbeizen,
  ●  Instandsetzungs-, Reinigungs- und Revisionsarbeiten in bleierzeugenden und -verarbeitenden Bereichen
  ●  Schweißen oder Brennschneiden von bleihaltigen oder bleifarbenbedeckten Metallteilen,
  ●  Dacheindeckungen mit bleihaltigen Werkstoffen,
  ●  das Restaurierung historischer Bleiverglasungen,
  ●  die Zerlegung von bleihaltigen Altgeräten.

Darüber hinaus wird beschrieben, welche Informationen vor Aufnahme der Tätigkeit zu ermitteln sind, und in drei Anlagen werden nicht nur zu den 24 genannten Tätigkeiten tätigkeitsbezogene Schutzmaßnahmen, sondern auch eine Muster-Gefährdungsbeurteilung und eine Muster-Betriebsanweisung vorgestellt:
  ●  Anlage 1: Muster-Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit bleihaltigen Gefahrstoffen nach § 7 Gefahrstoffverordnung
  ●  Anlage 2: Spezifische Schutzmaßnahmen bei den in Nummer 3 dieser TRGS genannten relevanten Tätigkeiten mit bleihaltigen Gefahrstoffen
  ●  Anlage 3: Muster-Betriebsanweisung gemäß § 14 GefStoffV  

Vorschlag eines Handlungskonzeptes
Es wird auch ein Handlungskonzept vorgestellt, mit dem unter Berücksichtigung der individuellen Blutbleispiegel der Beschäftigten eine weitere Reduktion der Bleibelastung erreicht werden soll. Dieses Handlungskonzept kann nur bei regelmäßigen Tätigkeiten mit Blei sinnvollerweise angewendet werden. Eine Beratung durch den Betriebsarzt ist hier dringend zu empfehlen.  


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