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Augenschutz

Die Augen sind in vielen Arbeitsbereichen und bei zahlreichen Tätigkeiten schädigenden Einflüssen ausgesetzt. Man unterscheidet nach mechanischen, optischen, chemischen und thermischen Einwirkungen. In vielen Fällen ist auch mit dem Zusammentreffen mehrerer dieser Schädigungen zu rechnen.

Chemische Schädigungen können durch feste, flüssige oder gasförmige Stoffe hervorgerufen werden. Während Säurespritzer auf der Hornhaut Geschwüre mit Narbenbildung (Sehtrübung) verursachen, sind Schädigungen durch Laugen wesentlich schwerwiegender. Schon wenige Tropfen können zur Trübung der gesamten Hornhaut führen.



Bei augengefährlichen Tätigkeiten, wie z. B. beim offenen Abfüllen von Flüssigkeiten, ist daher immer zu prüfen, ob feste Schutzschilde an den Gebinden angebracht werden können. Ist das nicht möglich, sind eine Schutzbrille oder ein Gesichtsschutzschirm zu tragen. Siehe auch DGUV Regel 112-192 "Benutzung von Augen- und Gesichtsschutz".

Natürlich sind auch die nicht-chemischen Möglichkeiten von Augenschädigung zu beachten, wie beispielsweise mechanische, optische, thermische Einwirkungen oder Schädigungen durch UV-, Infrarot- oder Laserstrahlen.