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Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)

Die Verordnung zum Schutz vor gefährlichen Stoffen (Gefahrstoffverordnung - GefStoffV) ist die nationale Vorschrift, in der die Schutzmaßnahmen für Beschäftigte bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen geregelt werden. Gefahrstoffe sind solche Stoffe, Gemische und Erzeugnisse, die bestimmte physikalische oder chemische Eigenschaften besitzen, wie z. B. explosiv, entzündbar, akut toxisch, ätzend, krebserzeugend, um nur die gefährlichsten zu nennen.

Die GefStoffV ist eine Folgeverordnung zur Detaillierung der Regelungen des Chemikaliengesetzes, das selber eine nationale Regelung/Ergänzung der europäischen Verordnung EG Nr. 1272/2008 über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen (die sog. CLP-Verordnung) ist.

Da europäische Verordnungen nationalen Gesetzescharakter haben, die national nicht unterschritten werden dürfen, müssen das Chemikaliengesetz und die Gefahrstoffverordnung mindestens die Regelungen der CLP-Verordnung erfüllen.