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Nanomaterialien und deren Bewertung im Arbeitsschutz

Nanomaterialien und die Beurteilung einer möglichen Gefährdung der Beschäftigten bei Tätigkeiten mit Nanomaterialien werden zunehmend Themen im Arbeits- und Gesundheitsschutz. Viele Fragen stellen sich:
  ●  Was genau sind Nanomaterialien?
  ●  Müssen nur die gezielt erzeugten Nanomaterialien betrachtet werden oder auch die unbeabsichtigt entstehenden,
      z. B. bei der Bearbeitung von Naturstein?
  ●  Wie unterscheiden sich Nanomaterialien von ultrafeinen Stäuben?
  ●  Wie kann die Konzentration von Nanomaterialien in der Luft ermittelt werden?
  ●  Sind Grenzwerte zu beachten?

Eine Vielzahl von Veröffentlichungen (hier eine Auswahl) zum Thema Nanomaterialien im Arbeitsschutz steht zur Verfügung. Trotzdem ist es nicht einfach, praxisgerechte Antworten zu finden.

Die Überarbeitung der bisherigen BekGS 527 "Hergestellte Nanomaterialien" aus dem Juni 2013 endete im Januar 2020 mit einer Überführung der Bekanntmachung in eine Technische Regel. In der neugefassten TRGS 527 "Tätigkeiten mit Nanomaterialien" sind die betrachteten Tätigkeiten nicht nur auf hergestellte Nanomaterialien beschränkt, sondern schließen auch Tätigkeiten mit natürlichen Nanomaterialien ein. Die bisher schon genannten Schutzmaßnahmen und Wirksamkeitsprüfungen der Schutzmaßnahmen wurden überarbeitet und aktualisiert. Die TRGS 527 ergänzt die TRGS 400 "Gefährdungsbeurteilung".