Aktuelles

Organisatorische Schutzmaßnahmen

Zu den organisatorischen Schutzmaßnahmen gehören viele administrative Maßnahmen, die von den zuständigen Vorgesetzten zu veranlassen sind, beispielsweise
  ●  die Auswahl des fachkundigen, für die Arbeiten ausreichend qualifizierten Personals,
  ●  die Unterweisung der Beschäftigten vor Aufnahme der Tätigkeit, dann mindestens einmal jährlich, jeweils mündlich und arbeitsplatzbezogen
       und umgehend nach sicherheitsrelevanten Änderungen. Die Unterweisungen müssen auf aktuellen Betriebsanweisungen basieren, in denen die
       Schutzmaßnahmen festgelegt sind, die aus den Gefährdungsbeurteilungen resultieren,

  ●  Sicherstellung, dass nur ausreichend unterwiesene Personen selbstständig tätig werden und die "laborüblichen Bedingungen" der
       Laborrichtlinien beim Betrieb eingehalten werden, so dass die dort gewährten Erleichterungen genutzt werden können,

  ●  Einteilung der Arbeitsplätze entsprechend den Gefährdungen, um gegenseitige Gefährdungen zu minimieren,
  ●  Abstimmung/Festlegung der Arbeitszeiten mit dem Ziel, Alleinarbeit zu vermeiden,
  ●  Bereitstellung/Lagerhaltung von ggf. erforderlicher persönlicher Schutzausrüstung, so wie es in der Gefährdungsbeurteilung
       abgeleitet und anhand der Betriebsanweisung unterwiesen wurde,
  ●  Sicherstellung der Funktionsfähigkeit von Sicherheits- und Notfalleinrichtungen, z. B. durch entsprechende Wartungs- und Inspektionsverträge.

Für weitere Details und Beispiele siehe auch Allgemeine technische und allgemeine organisatorische Schutzmaßnahmen.