Aktuelles

Wegweiser: Grundpflichten

Im § 7 GefStoffV werden folgende Grundpflichten des Arbeitgebers explizit genannt:

  ●   Aufnahme von Tätigkeiten erst, wenn eine Gefährdungsbeurteilung erstellt und die darin ermittelten
       Schutzmaßnahmen ergriffen worden sind
  ●   Vorrangige Durchführung der Substitution des Stoffes und/oder des Verfahrens
  ●   Ermittlung von Schutzmaßnahmen nach dem STOP-Prinzip
  ●   Verpflichtung der Beschäftigten, bereitgestellte PSA zu verwenden
  ●   Verwendung von belastender PSA darf keine Dauermaßnahme sein
  ●   Vorhalten intakter, sofort gebrauchsfähiger PSA
  ●   Überprüfung der Wirksamkeit der eingesetzten Schutzmaßnahmen
  ●   Einhaltung und fachkundige Überprüfung der AGW (und Beurteilungsmaßstäbe)
  ●   Beachtung der Technischen Regeln für Gefahrstoffe und der
  ●   Bekanntmachungen zu Gefahrstoffen
 

Weitere, immer zu beachtende Aufgaben und immer einzuhaltende Pflichten ergeben sich aus § 6 GefStoffV, z. B. die Aufgaben/Pflichten zur Informationsermittlung, zur Einstufung und Kennzeichnung von nicht vom Lieferanten eingestufter und gekennzeichneter Produkte, zur getrennten Beurteilung der inhalativen, dermalen oder physikalisch-chemischen Gefährdungen, zur Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung und eines Gefahrstoffverzeichnisses. Darüber hinaus sind immer bei allen Tätigkeiten mit jeglicher Art von Gefahrstoffen die Allgemeinen Schutzmaßnahmen des § 8 GefStoffV einzuhalten.