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Begriffsglossar: EG-Nummer

In Europa werden Stoffe mit der EG-Nummer versehen, die beispielsweise zur Registrierung nach der REACH-Verordnung bei der Europäischen Chemikalienagentur ECHA benötigt werden. Die EG-Nummern haben sieben Ziffern der folgenden Syntax: XXX-XXX-X. In der EG-Nummer sind mit Hilfe einer Software (kostenlose IUCLID-Software) u. a. gefahrenbezogene Eigenschaften der Stoffe in folgende Gruppen unterteilt:
   ● 
Altstoff-Verzeichnis der Europäischen Union European Inventory of Existing Commercial Chemical Substances (EINECS), in dem DIE mehr
       als 100.000 Stoffe enthalten sind, die schon vor dem 18.09.1981 innerhalb der EG auf dem Markt waren. Die Einträge in diesem Verzeichnis
       werden EINECS-Nummer genannt und beginnen mit 200-001-8.
   ●  Das bisherige Neustoff-Verzeichnis der EU, European List of Notified Chemical Substances (ELINCS), in dem die neuen Stoffe (etwa 4.000)
       enthalten sind, die nach dem 18.09.1981 auf den Markt kamen. Die Einträge in diesem Verzeichnis werden ELINCS-Nummer genannt und
       beginnen mit 400-010-9.
   ●  Als "No-longer-polymers" (NLP) werden Stoffe geführt, die nicht länger als Polymere betrachtet werden können. Die Einträge in diesem
       Verzeichnis (mit etwa 700 Einträgen) werden NLP-Nummer genannt und beginnen mit 500-001-0.

Für die Vorregistrierung hatte die ECHA die Nummern des Typs 6XX-XXX-X für Stoffe vergeben, bei denen keine EG-, aber eine CAS-Nummer und Nummern des Typs 9XX-XXX-X für Stoffe, bei denen weder eine EG-Nummer noch eine CAS-Nummer mitgeteilt wurden.