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Begriffsglossar: Hautschutz

Zum Hautschutz gehört neben dem speziellen Schutz durch Schutzhandschuhe auch der Schutz durch Hautschutzmittel, die Hautreinigung und die Hautpflege.

Nicht nur ätzende und andere aggressive, sondern auch scheinbar harmlose flüssige und feste Stoffe (z. B. wässrige Lösungen, Emulsionen, Öle, Farben, Harze, Fette, Zement) können auf der Haut nach mehr oder weniger häufiger Berührung Veränderungen oder Ekzeme hervorrufen. Am meisten gefährdet sind Hände und Arme. Oft handelt es sich um eine besondere Empfindlichkeit - eine Allergie - der Haut gegen bestimmte Stoffe, die von Geburt an vorhanden sein kann oder erst erworben wird.

Einen Überblick über Stoffe, die Allergieerscheinungen nach Sensibilisierung der Haut auslösen können, und über giftige Stoffe, die die Haut leicht zu durchdringen vermögen (Hautresorption), gab die Liste der Maximalen Arbeitsplatzkonzentration gesundheitsschädlicher Stoffe (MAK-Werte-Liste). Solche Stoffe sind in der TRGS 900 mit "S" (Sensibilisierung) bzw. mit "H" (Hautresorption) gekennzeichnet.