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CLP-Sicherheitshinweise (P-Sätze)

Die Sicherheitshinweise der CLP-Verordnung sind Bestandteil der Kennzeichnung von Gefahrstoffen, Sie werden auch als P-Sätze bezeichnet, abgleitet vom englischen Begriff "precautionary statements" und entsprechen vom Prinzip her den bisherigen Sicherheitshinweisen (S-Sätzen) der seit dem 01.06.2015 ungültigen Stoff- bzw. Zubereitungsrichtlinie. Sie sind im Anhang IV der CLP-Verordnung vorgegeben.  

Da, wo Ergänzungen bzw. detailliertere Angaben möglich und erwünscht sind, sind die Passagen durch "/ .../" kenntlich gemacht. Die "/"-Zeichen stehen dabei für "und"- oder "und/oder"-Verknüpfungen. Entweder-Oder-Verknüpfungen sind In eckigen Klammern [ ] dargestellt. Ansonsten durften die P-Sätze nur wörtlich so verwendet werden, wie sie vorgegeben sind, da es sich um harmonisierte Texte handelt. Mit der 12. ATP wurde für die P-Sätze diese Vorschrift etwas gelockert, denn es wird festgestellt, dass ungeachtet des Artikels 22 die Sicherheitshinweise auf dem Kennzeichnungsetikett oder in den Sicherheitsdatenblättern textlich geringfügig von den in diesem Anhang festgelegten Hinweisen abweichen können, "wenn diese Abweichungen der Vermittlung von Sicherheitsangaben dienlich sind und die Sicherheitshinweise nicht abgeschwächt oder beeinträchtigt werden. Dazu können Schreibweisen, Synonyme oder andere gleichwertige Begriffe gehören, die für die Region geeignet sind, in die das Produkt geliefert und in der es verwendet wird.“  

Diese Regelung gilt nur für Sicherheitshinweise, aber nicht für die Gefahrenhinweise, die sogenannten H-Sätze.  

Die P-Sätze sind in fünf Gruppen unterteilt:
-    Allgemeines,
-    Prävention,
-    Reaktion,
-    Lagerhinweise und
-    Entsorgung.
Zu den P-Sätzen gibt es keine europäischen Ergänzungen wie bei den H-Sätzen.  

Die herunterladbare Zusammenstellung der P-Sätze entspricht dem Stand der 13. ATP (Stand: 06/2019).