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Ersatz von Gefahrstoffen (Substitution)

Was versteht man unter Substitution?

Unter Substitution versteht man im Sinne der Gefahrstoffverordnung das Ersetzen eines Stoffes oder eines Verfahrens durch einen anderen Stoff oder ein anderes Verfahren mit geringerer Gefährdung.

Die Gefahrstoffverordnung fordert zu prüfen, ob Stoffe und Gemische eingesetzt werden können, die unter den jeweiligen Bedingungen am Arbeitsplatz nicht oder weniger gefährlich sind und dies vorrangig umzusetzen.

Auch aus wirtschaftlichen Gründen kann eine Substitution sinnvoll sein. Die Reduzierung der Anzahl der im Betrieb eingesetzten Stoffe führt zu verminderter Lagerhaltung, besserer Übersicht und ggf. sogar zu günstigeren Einkaufskonditionen beim Kauf größerer Mengen. Alte herumstehende Mustergebinde und Restmengen sollten fachgerecht entsorgt werden.

Unter Umständen ist es sinnvoll bzw. sogar erforderlich, ein ganzes Arbeitsverfahren derart umzustellen, dass
  ●  entweder andere Stoffe mit nicht so hohem Gefährdungspotenzial verwendet werden können und/oder
  ●  durch eine andere Arbeitsweise geringere Gefahrstoffmengen als vorher freigesetzt werden.

 

Siehe auch:   TRGS 600 und Spaltenmodell (Ausarbeitung des IFA, basierend auf CLP-Einstufungen)