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Gefahrenpiktogramme nach CLP

Mit der CLP-Verordnung wurden die Einstufung und die Kennzeichnung von Gefahrstoffen harmonisiert. Dadurch haben sich zum Teil nicht nur gewohnte Abgrenzungen zwischen den bisherigen Gefährlichkeitsmerkmalen leicht verschoben, sondern es sind auch neue Begrifflichkeiten und neue Kennzeichnungen eingeführt worden. Als erstes fielen die neuen Gefahrenpiktogramme auf, die nicht alle selbsterklärend sind.

Im Gegensatz zu den früheren quadratischen orangefarbenen Gefahrensymbole werden jetzt rot umrandete, auf der Spitze stehende Gefahrenpiktogramme verwendet, die zum Teil den bisherigen ähneln. Auch die Zeit der früheren R- und S-Sätze ist mit CLP abgelaufen. An ihrer Stelle treten die H- und P-Sätze, die nach wie vor ebenso zur Kennzeichnung gehören wie die Piktogramme.

Die inzwischen 29 Gefahrenklassen sind in drei Hauptgruppen eingeteilt worden, für die insgesamt neun Gefahrenpiktogramme zur Verfügung stehen. Für die
  ●  Physikalischen Gefahren, zu denen 17 Gefahrenklassen zählen, stehen vier Gefahrenpiktogramme,
  ●  Gesundheitsgefahren, zu denen 10 Gefahrenklassen zählen, stehen ebenfalls vier Gefahrenpiktogramme,
  ●  Umweltgefahren, zu denen eine Gefahrenklasse zählt, steht ein Gefahrenpiktogramm
zur Kennzeichnung zur Verfügung. Die nachträglich eingeführte Gefahrenklasse Die Ozonschicht schädigend ist leider nicht bei den Umweltgefahren, sondern bei den Gesundheitsgefahren eingeordnet worden.