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Behälterkennzeichnung

Die Behälterkennzeichnung hing früher davon ab, was mit dem Behälter geschehen soll. Sie sollte denjenigen, der den Behälter transportiert, öffnet oder entleert, über die Natur des Inhalts und die davon ausgehenden Gefahren informieren, aber die Kennzeichnungselemente waren bei weitem nicht harmonisiert. Es galten nicht nur für den Transport andere Kennzeichnungssymbole als für Tätigkeiten nach der Gefahrstoffverordnung, sondern diese sind auch unterschiedlich in den verkehrsträgerspezifischen Gefahrguttransportvorschriften geregelt, z. B. Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, mit Eisenbahnen und auf Binnengewässern (GGVSEB), auf See (GGVSee) oder in der Luft (IATA-DGR). Mit CLP sind wir dem Ziel, einer einheitlichen Einstufungsbasis und einheitlichen Kennzeichnung ein großes Stück nähergekommen.

Zur Kennzeichnung nach der Gefahrstoffverordnung sind für den Eigengebrauch mindestens der Name des Stoffes oder des Gemisches sowie die zutreffenden Gefahrenkennzeichnungen anzubringen. Zum Zweck der Inverkehrbringung müssen zusätzlich auch die H- und P-Sätze nach der CLP-Verordnung vermerkt sein.

Gasbehälter unterliegen auch den Vorschriften der Druckbehälterverordnung.