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Ätzende Stoffe und Gemische

Der Terminus Ätzender Stoff oder Gemisch stammt aus der zum 01.06.2015 ungültig gewordenen europäischen Stoff- bzw. Zubereitungsrichtlinie. Einstufungen und Kennzeichnungen finden heute nach der CLP-Verordnung statt, in der nicht nur der Begriff Zubereitung durch Gemisch ersetzt wurde, sondern auch die ätzenden Stoffe und Gemische in unterschiedliche Gefahrenklassen eingeteilt wurden, je nachdem ob sie augen-, hautätzende oder die Atemwege schädigende Eigenschaften haben.

Es gibt auch Stoffe/Gemische, die bislang als ätzend bezeichnet und gekennzeichnet wurden, deren Wirkung auf den Menschen so gering ist, dass eine Kennzeichnung als nicht erforderlich erachtet wurde, deren physikalische Gefährdung aber erforderlich ist, siehe hierzu auch die Gefahrenklasse Auf Metalle korrosiv wirkend.

           

Arbeitsbereiche, in denen die Gefahr der Verätzung besteht werden oft mit dem links abgebildeten Warnhinweis gekennzeichnet.

Zur Kennzeichnung nach der CLP-Verordnung siehe auch die Zusammenfassung unter Ätzung/Reizung oder bei den Gefahrenklassen
   ●  Aspirationsgefahr,
   ●  Augenschädigung/Augenreizung,
   ●  Ätz-/Reizwirkung auf die Haut,
   ●  Auf Metalle korrosiv wirkend.