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Ätzung/Reizung

Unter diesem Sammelbegriff können drei verschiedene, ähnlich aufgebaute, aber unterschiedlich gekennzeichnete Gefahrenklassen nach der CLP-Verordnung fallen, siehe auch Augenschädigung/Augenreizung und/oder Ätz-/Reizwirkung auf die Haut sowie Aspirationsgefahr.

Säuren, mit einem pH-Wert <7, Basen (auch Laugen genannt), mit einem pH-Wert >7 und Verbindungen, die mit Wasser sauer oder basisch (alkalisch) reagieren, zählen zu den ätzenden Stoffen (organischer oder anorganischer Natur). Dazu können auch oxidierend wirkende und wasserentziehende Stoffe zählen.

Flüssigkeiten sind am gefährlichsten, da sie die Haut am besten benetzen. Feste und gasförmige Stoffe müssen eine gewisse Zeit auf dem Gewebe verweilen, um mit äußerlich anhaftender Feuchtigkeit oder der inneren Gewebeflüssigkeit reagieren zu können. Flüssigkeiten und feste Stoffe, die normalerweise nicht in der Atemluft vorhanden sind, können aber auch als Nebel oder Stäube in die Lunge gelangen und dort wie Ätzgase Gesundheitsschäden verursachen.