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Sachkunde

Sachkundig ist nach § 2 Abs.17 GefStoffV, wer seine bestehende Fachkunde durch Teilnahme an einem behördlich anerkannten Sachkundelehrgang erweitert hat. In Abhängigkeit vom Aufgabengebiet kann es zum Erwerb der Sachkunde auch erforderlich sein, den Lehrgang mit einer erfolgreichen Prüfung abzuschließen. Sachkundig ist ferner, wer über eine von der zuständigen Behörde als gleichwertig anerkannte oder in dieser Verordnung als gleichwertig bestimmte Qualifikation verfügt. 

 

Erläuterung:

Sachkunde ist eine über die normale Fachkunde hinausgehende Qualifikation und erfordert besondere, nachgewiesene Kenntnisse und Fähigkeiten.

In der Gefahrstoffverordnung wird für drei Tätigkeitsfelder eine Sachkunde gefordert:
   ●  Tätigkeiten mit Asbest (Anhang I Nr. 2.4 GefStoffV)
   ●  Tätigkeiten mit Schädlingsbekämpfungsmitteln (Anhang I Nr. 3 GefStoffV)
   ●  Tätigkeiten in der Begasung (Anhang I Nr. 4 GefStoffV)

Für alle hier benannten Sachkundenachweise ist ein behördlich anerkannter Lehrgang mit einer Prüfung vor der Anerkennungsbehörde erforderlich. Sachkundenachweise sind in der Regel befristet, meist auf 6 Jahre, und können durch die Teilnahme an anerkannten Fortbildungslehrgängen verlängert werden. Die zuständigen Gewerbeaufsichtsbehörden der Länder können die anerkannten Lehrgangsträger benennen.