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Vorsorgeuntersuchung

Vorsorgeuntersuchungen dienen der Gesundheitsüberwachung von Personen und Tätigkeiten. Es wird unterschieden zwischen Erstuntersuchungen und Nachuntersuchungen. Je nach Tätigkeit und abhängig von der Gefährdung muss der Arbeitgeber die Vorsorgeuntersuchung "veranlassen" oder nur "anbieten". Die genauen Details sind in der Arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungsverordnung (ArbMedVV) geregelt, in der die ehemaligen §§ 15 und 16 der Gefahrstoffverordnung 2005 ausgelagert wurden. Auch die im ehemaligen Anhang V Nr. 1 GefStoffV 2005 genannten Gefahrstoffe und die im Anhang V Nr. 2 GefStoffV 2005 genannten Tätigkeiten, bei denen unter Umständen eine Vorsorgeuntersuchung in Betracht gezogen werden muss, sind heute in der ArbMedVV zu finden.

Abgesehen von wenigen, explizit genannten Fällen (und das sind meistens mehr Eignungs- als Vorsorgeuntersuchungen) sind die früher üblichen routinemäßig durchgeführten Vorsorgeuntersuchungen heute nur noch dann zulässig, wenn der Beschäftigte der Untersuchung ausdrücklich zustimmt.