Aktuelles

Abkürzungen

Was wäre die heutige Welt ohne Abkürzungen. Es ist sicher guter Stil, eine Abkürzung erst dann zu verwenden, nachdem sie textliche erklärt worden ist. Diese Wiederholung lässt sich aber nicht in jedem Kapitel oder auf jeder Seite wiederholen und so ist ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen sinnvoll, zumal es auch dann hilft, wenn eine Abkürzung in einer anderen Publikation verwendet, dort aber nicht erklärt wird.

Wir sind bemüht, das folgende Abkürzungsverzeichnis jederzeit aktuell auf dem Stand zu halten, dass zumindest alle auf dem Portal verwendeten Abkürzungen darin erklärt sind.

ABS

Ausschuss für Betriebssicherheit

ABAS

Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe

AGS

Ausschuss für Gefahrstoffe

AGW

Arbeitsplatzgrenzwert

ALMA

Arbeitskreis der Ländermessstellen für den chemischen 

AMR

Arbeitsschutz Regeln für Arbeitsmedizin (Abkürzung historisch bedingt: AMR steht für Arbeitsmedizinische Regel)

AMS

Arbeitsschutzmanagementsystem

ArbMedVV

Arbeitsmedizinische Vorsorge-Verordnung

ArbSchG

Arbeitsschutzgesetz

ArbStättV

Arbeitsstättenverordnung

ASCA

Arbeitsschutz und Sicherheitstechnischer Check in Anlagen, hessisches Arbeitsschutzmanagementsystem

ASiG

Arbeitssicherheitsgesetz

ASR

Technische Regeln für Arbeitsstätten (Abkürzung historisch bedingt: ASR steht für Arbeitsstätten-Regeln)

ASTA

Arbeitsstättenausschuss

ATP

Adaptation to technical and scientific progress (Anpassung an den an den technischen Forstschritt

BArBl

Bundesarbeitsblatt

BAT

Biologischer Arbeitsplatz-Toleranzwert; Begriff wird seit 2005 nicht mehr verwendet und durch den Begriff BGW ersetzt.

BAuA

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

BAW

Betriebsanweisung

BDI

Bund der Deutschen Industrie

BekBS

Bekanntmachungen zur Betriebssicherheit

BekGS

Bekanntmachungen zu Gefahrstoffen

BetrSichV

Betriebssicherheitsverordnung

BG

Berufsgenossenschaft

BGIA

Berufsgenossenschaftliches Institut für Arbeitsschutz der DGUV, seit 2007 als IFA bezeichnet

BGW

Biologischer Grenzwert

BIA

Berufsgenossenschaftliches Institut für Arbeitssicherheit; seit 2007 als IFA bezeichnet

BioStoffV

Biostoffverordnung

BMAS

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

CAS

Chemical Abstracts System

ChemG

Chemikaliengesetz

ChemVerbotsV 

Chemikalien-Verbotsverordnung

CLP

 

CLP steht für "Classification, Labelling and Packaging of Substances and Mixtures", also für "Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen", Abkürzung für die europäische Fassung der UN-GHS-Verordnung

CMR

Cancerogen Mutagen Reprotoxic für krebserzeugend, erbgutverändernd und fruchtbarkeitsgefährdend

CSR

Chemical Safety Report für Stoffsicherheitsbericht nach der REACH-Verordnung

DGUV

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung

DIN

Deutsches Institut für Normung

DMEL

Derived Minimum Effect Levels, neuer Europäischer Grenzwert, entspricht im Falle von CMR-Stoffen in etwa den DNEL-Werten

DNEL

Derived No Effect Levels, neuer Europäischer Grenzwert ("abgeleiteter Grenzwert, bei dem kein Effekt beobachtet wurde")

EChA

Europäische Chemikalienagentur in Helsinki

EG

Europäische Gemeinschaft

EN

Europäische Norm

ERB

Exposition-Risiko-Beziehung nach der TRGS 910

EU

Europäische Union

EUH-Satz

H-Satz der CLP-Verordnung, der noch nicht weltweit harmonisiert ist

EWG

Europäische Wirtschaftsgemeinschaft

GAA

Gewerbeaufsichtsamt

GefStoffV

Gefahrstoffverordnung

GESTIS

Gefahrstoffinformationssystem der DGUV

GHS

 

Globally Harmonized System of Classification and Labelling of Chemicals, also global harmonisiertes System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien

GISBAU

Gefahrstoffinformationssystem der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft

GMBl.

Gemeinsames Ministerialblatt

H-Sätze

Gefahrenhinweise (Hazard Statements) der GHS-Verordnung, in etwa den früheren R-Sätzen entsprechend

HVBG

Ehemaliger Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften

IFA

Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, bis 2007 als BGIA bezeichnet.

ILO

International Labour Organisation für Internationale Arbeitsorganisation

JArbSchG

Jugendarbeitsschutzgesetz

KMR

Krebserzeugend, erbgutverändernd (mutagen), fruchtbarkeitsgefährdend (reproduktionstoxisch) im Englischen: Cancerogen Mutagen Reprotoxic (CMR)

KMU

Klein und mittlere Unternehmen

KZW

Kurzzeitwert

LASI

Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik

MAK

Maximale Arbeitsplatzkonzentration

MuSchG

Mutterschutzgesetz

OHRIS

Occupational Health and Risk Management System, bayerisches Arbeitsschutzmanagementsystem

OHSAS

Occupational Health- and Safety Assessment Series), britisches Arbeitsschutzmanagementsystem

OWi

Ordnungswidrigkeit

PNEC

Predicted No Effect Concentration für vorhergesagte Nicht-Effekt Konzentration auf den Menschen (Umweltschutzgrenzwert)

P-Sätze

Sicherheitshinweise (Precautionary Statements) der CLP-Verordnung, in etwa den früheren S-Sätzen entsprechend

PSA

Persönliche Schutzausrüstung

PSA-BV

PSA-Benutzungsverordnung

REACH

 

Registration, Evaluation, Authorization (and Restriction) of Chemicals, also Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung (und Beschränkung) chemischer Stoffe

RL

Richtlinie

SCC

Sicherheits-Zertifikat-Kontraktoren (engl. Safety Certificate Contractors)

SCOEL

Scientific Committee on Occupational Exposure Limits

SDB

Sicherheitsdatenblatt

SGB

Sozialgesetzbuch

SIEF

Substance Information Exchange Forum (Forum zum Austausch von Stoffinformationen)

Sifa

Sicherheitsfachkraft (Fachkraft für Arbeitssicherheit)

STOP-Prinzip

Reihenfolge der Schutzmaßnahmen: Substitution, technische, organisatorische, persönliche Schutzmaßnahmen

STOT

Specific target organ toxicity (spezifische Zielorgantoxizität)

TRBA

Technische Regeln für Biologische Arbeitsstoffe

TRBS

Technische Regeln zur Betriebssicherheit

TRGS

Technische Regeln zur Gefahrstoffverordnung

UA

Unterausschuss des AGS

UA I

Unterausschuss I Gefahrstoffmanagement

UA II

Unterausschuss II Schutzmaßnahmen

UA III

Unterausschuss III Gefahrstoffbewertung

ÜF

Überschreitungsfaktor

UN

Vereinte Nationen (engl.: United Nations)

VCI

Verband der Chemischen Industrie

VDSI

 

Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit e.V., bis 01.05.2014 bekannt als Verband Deutscher Sicherheitsingenieure e.V.

VO

Verordnung

VOC

Volatile Organic Compounds (flüchtige organische Verbindungen)

VSK

Verfahrens- und stoffspezifisches Kriterium

WGK

Wassergefährdungsklasse

ZÜS

Zugelassene Überwachungsstelle